Die Bodys von Jako-O sind qualitativ gut und vor allem gibt es sie in "großen Größen". Bei diesem ist jetzt ein Druckknopf abgefallen.

Und in der nächsten Druckknopfleiste schließt der Knopf nicht.

Jako-O hat aufgrund der Bilder problemlos das Geld erstattet, weil es die Farbkombi leider nicht mehr gibt.

Mittags hab ich zugeguckt, wie meine Eltern ein bißchen Unkraut gezupft haben und ein paar Stauden gepflanzt haben.

Und danach durfte ich Fahrrad fahren! Morgen vor einem Jahr bin ich übrigens das erste Mal Rad gefahren!!!

Das „Ferientagebuch” wurde von Annette Kitzinger überarbeitet und kann zur privaten Nutzung runtergeladen werden.  Es ermöglicht, nach den Ferien von den Erlebnissen zu erzählen.

HIER

 

Nach dem Morgenkreis und dem Frühstück bin ich mit Selina ganz fleißig durch den Klassenraum gehüpft. Nach der Pause haben wir mit den Fühlbrettern gearbeitet. ich hab toll mitgemacht  und jedes Brett einmal angefaßt. Dann haben wir uns die Rolle aus dem Motopädieraum geholt und da bin ich auch nochmal rüber gehüpft. Zur Stärkung gab es dann einen Schokokuß und schon war Wochenende!

Ich wurde nämlich um halb eins von meinen Eltern abgeholt, weil meine Orthesen fertig sind und heute Anprobe war. Auf dem Weg dahin waren Straßen gesperrt. Irgendwann haben wir dann mitbekommen, daß das für die Fahrraddemo ist, die jetzt Freitags immer um die Altstadtinsel fährt.

Da sind sie, meine neuen Orthesen. Passen wie angegossen. Sogar meine weißen Schuhe passen noch.

Ein zweites Paar Schuhe schadet aber auch nicht. Sind die nicht schick? ♥

Wir haben noch schnell eingekauft und waren um 15 Uhr zuhause. Wochenende!

Vormittags wollte die Dame von der Behindertenhilfe im Unterricht hospitieren und um 11.20 Uhr sollte das Förderplangespräch zwischen ihr, den Maltesern (die die Schulbegleiterin stellen), meiner Lehrerin und Mutti stattfinden.

Kurzentschlossen hatte Mutti sich frei genommen, weil sie keine Lust hatte, kurz zu arbeiten, zwischenzustempeln, weiter zu arbeiten usw.. Kaum kam Mutti mit ihrer Brötchentüte beim Bäcker raus, kam der Anruf auf dem Handy. Der Termin fällt wegen Krankheit aus. Mutti war erst etwas stinkig und hat es dann mit Fassung getragen und den Tag ohne Termine genossen. :-) Ein Wink des Schicksals.

Mein Schultag war dadurch auch "normal". Nach dem Morgenkreis war ich zur Andacht. Das war wie immer schön. Es wurde viel gesungen und ich hab mich gefreut.Nach der Pause und dem Frühstück hat Karo mit mir zusammen ihr Projekt gemacht. Wir haben ein Kissen bedruckt. Da hab ich auch toll mitgearbeitet. Danach war ich noch am Boden und hab mit der Knisterfolie gespielt.

Nachmittags war Krankengymnastik.

Und dann war da diese Fehlzündung bei einem alten Auto... Kreissägenähnlich...

Danke, Beate, für dieses Fundstück. Endlich ist das geklärt...

Ich hatte einen schönen Dienstag. Nach dem Morgenkreis haben wir gefrühstückt und ich bin anschließend mit Selina durch den Klassenraum gehüpft. Nach der Pause waren wir Reiten und ich habe ganz viele akrobatische Übungen auf dem Pferd gemacht und mich von einer Seite zur nächsten gedreht und hatte dabei ganz viel Spaß.

Vor der Krankengymnastik waren wir Einkaufen. Papa ist schnell in den Supermarkt gesprungen und Mutti und ich haben im Auto gewartet. Ich weiß gar nicht, warum Mutti auf einmal eine Krise bekam. Ich war doch angeschnallt!? :-)

Nun reden alle von einem Gurtsystem als Ergänzung, z.B.:

Careva Kombiset

oder

Pelvi-Lock-System

Der Wecker klingelte um sechs Uhr. Am Abreisetag wird nicht ausgeschlafen. Ich bin sowieso vorm Läuten wach. Papa! Aufstehen!

Nach unserem ausgiebigen Whirlpoolbad gestern, brauchten Mutti und ich nur Katzenwäsche machen, bevor es zum Frühstück ging.

Blauer Himmel!? Unglaublich. Italien will sich anscheinend anbiedern.

Mir wurde eine Schüssel mit warmer Milch für meinen Brei gebracht.

Papa hat ein Ei gegessen.

Während die Reste eingepackt wurden und Papa schonmal die Taschen zum Auto brachte, versuchte ich, aufs Bett zu klettern.

Alles klar zum auschecken.

Mutti mußte noch 20 EUR für mich nachzahlen. Die Suite ließ sich nur für zwei Personen buchen. Wir sind volles Risiko gegangen und haben einfach mitgeteilt, daß ich in der Bettritze schlafe, was auch kein Problem war.

Über die Autobahn ging es Richtung Brescia und von dort weiter nach Bergamo. 7,50 EUR kostete der Spaß.

Dann noch volltanken und um 10.45 Uhr konnten wir den Mietwagen mit 7563km abgeben; nach 1079 km, die Gott sei Dank unfallfrei und ohne Panne zurückgelegt wurden.

Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr, haben wir in aller Ruhe noch ein zweites Frühstück eingenommen, bevor wir uns bei der Assistenz gemeldet haben.

Mutti macht immer drei Kreuze, wenn das alles gut geklappt hat! (Und wenn sie ein Mürbeteigtörtchen vor sich hat. ;-) )

 

Mit der Assistenz hat wieder alles super geklappt. Vorrangiges Einchecken des Gepäcks, problemlos durch die Sicherheitskontrolle und dann warten im extra-Bereich. Dafür mit tollen Behindertentoiletten mit großer Liege.

Das war auch dringend erforderlich, nach einem kleinen Malheur...

Der Flug sollte eigentlich um Punkt 13 Uhr starten. Angezeigt wurde eine Verspätung von 35 Minuten. Wir wurden wieder mit dem Hubwagen zur Maschine gebracht.

Um fünf vor zwei gings los.

Ich bin relativ schnell eingeschlafen.

Fliegen macht mir gar nichts aus.

Ausgestiegen sind wir als Letzte. Mein Rolli stand bereit, der Wagen vom Roten Kreuz noch nicht. Er war aber immerhin informiert. Die Italiener sind da echt fixer.

Unser Gepäck drehte schon einsame Runden auf dem Laufband. Wir mußten noch schnell eine Fahrkarte nach Lübeck kaufen und dann gings mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und von dort mit der Regionalbahn nach Lübeck. 14,70 EUR für drei Personen (weil ich mit einer Begleitperson kostenlos fahre) sind echt okay. Doof nur, daß Papa die Reisetaschen schleppen muß.

Um Viertel nach sechs waren wir zuhause. Mutti hat die Taschen ausgepackt und Papa Spaghetti mit Pesto gekocht.

Unser Urlaubsmitbringsel: Maserati-Parmesan! Und Maserati Pesto-Amore 

Bio Hombre
Via Corletto Sud 320
41126 Modena

www.hombre-modena.it

Das Wetter ist übrigens italienisch...

Was für ein Wetter... Durch die Landschaft fahren macht keinen Spaß, die Geschäfte haben zu. Also machen wir etwas Kultur "drinnen".

Ursprünglich wollten wir am Freitag schon mit dem San-Luca-Express zur Wallfahrtskirche fahren. Die kleine Bimmelbahn fährt am Piazza Maggiore ab und quält sich eine gute halbe Stunde den Berg hoch. Bei der Basilika kann man aussteigen und mit einer beliebigen Bahn (Achtung: Die letzte Bahn fährt um 18:15 Uhr) wieder hinunterfahren (Fahrtdauer 30 Minuten). Im hintersten Wagen gibt es einen Rolliplatz.

Freitag wäre das Wetter sogar recht gut gewesen, aber es war gerade Mittagspause und die Kirche geschlossen. (Montag bis Samstag ist die Kirche von 12.30 bis 14.30 Uhr nicht geöffnet. Sontags und an Feiertagen gibt es keine Mittagspause). Irgendwas ist ja immer.

Die Fahrt kostet übrigens 10 EUR pro Person. Kinder von 0-5 Jahren kosten 3 EUR, Kinder von 6-10 Jahren sowie Behinderte und ihre Begleitpersonen jeweils 5 EUR.

Der längste Arkadengang Bolognas und vermutlich der Welt windet sich in ursprünglich 666 Bögen auf ca. vier Kilometern von der Porta Saragozza hinauf zur Kirche Madonna di San Luca auf der Spitze des Colle delle Guardia.

Die Wallfahrtskirche der Santuario della Madonna di San Luca liegt auf dem Guardiahügel oberhalb der Stadt und bietet einen Blick über die Poebene.

Wikipedia

Kirchenwebseite

Dort oben gibt es wenig Parkplätze am Straßenrand.
Behinderte mit Parkausweis können direkt neben der Kirche parken. Und man gelangt auch mit einem Fahrstuhl ins Innere des Gebäudes.

Ganz schön steil....

Und viele Treppen.

Stellt sich die Frage, warum wurde dieser Bogengang, der Portico di San Luca überhaupt gebaut?

Weil es es schon 1433 schlechtes Wetter gab und die Ernte vom heftigen Regen bedroht war. Das Madonnenbild wurde vom damaligen Kloster auf dem Berg in die Stadt getragen und es hörte nach vielen Gebeten auf zu regnen. Seitdem findet diese Prozession jährlich statt und zum Schutz des Bildes wurde die Überdachung geschaffen. Es scheint also auch in den Folgejahren häufig geregnet zu haben, so wie heute auch...

Der Gang scheint eine beliebte Trainingsstrecke für Läufer zu sein.

Die Kirche wurde nach Plänen von Carlo Francesco Dotti zwischen 1723 und 1757 begonnen und 1774 von seinem Sohn Giacomo vollendet.

Der Sakralbau beherbergt eine hochverehrte byzantinische Marienikone. Der Zugang ist für Rollis nicht möglich.

San Luca mit Stier. Ob das was mit Lamborghini zu tun hat? ;-)  Der ausdauernde und kraftvolle Kampfstier bietet Ferrari die Stirn?

Immer noch Schietwetter.

Norddeutsche kennen das.

Defi statt Beichtstuhl.

Wie die wohl da hochgekommen ist?

Rückfahrt.

Letzten Samstag (11. Mai 2019) startete der Giro d`Italia in Bologna mit einem 8,2 km langen Einzelzeitfahren nach San Luca (so wie bereits 1956). Hinauf bis zum Heiligtum auf 289m sind es vom Ortsrand von Bologna aus 2 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 10,8 % und einem Maximum von 19 %. Die steilste Strecke liegt etwa auf der halben Strecke, kurz nachdem die Straße den Bogengang kreuzt.

Marco Pantani

Die Kurve nennt sich "Kurve der Waisen" - Curva delle Orfanelle.

Zurück in Funo sind wir Essen gegangen. Kulinarisch war das sicherlich nicht Spitzenklasse, dafür konnten wir zwei italienische Familien bei der Kommunionsfeier beobachten incl. Spielen, Tanz- und Gesangseinlagen. Das war großartig!

Mein Lätzchen.

Penne mit Ragout.

Vorspeisenteller.

Fleisch überbacken für Papa.

Und Limocello aufs Haus.

Ich will auch!

Den Rest des Nachmittags haben wir rumgegammelt.

Unser letzter Morgen am Gardasee, wir wechseln den Standort und fahren Richtung Bologna.

Alles ist gepackt, wir sind fertig. Ich hab Hunger.

Endlich können wir mal draußen sitzen und die schöne Anlage genießen beim 2. Frühstück.

Das Fenster gehört zu unserem Zimmer. Durch das Tor kommt man in das Stockwerk über uns.

Sehr hübsch, nur nicht rolligerecht.

Unser Eingang und Fenster.

Mutti will auch solche Rosen.

Da wir unsere Wohnung in der Nähe Bolognas erst um 17.15 Uhr bekommen, haben wir unseren kleinen Ort nochmal unter die Lupe genommen. Durch ein Tor kommt man in die kleine Straße hinter dem Gebäudekomplex.

Das Nachbarhaus gegenüber.

Und überall sind traumhafte Rosen!

Überall!

An dem Denkmal war ich schon mit Papa.

Jetzt gibts in der Sonne mit Blick auf den See Cappuccino.

Papa und ich essen noch ein Eis.

Hätte das Wetter nicht die ganze Zeit so sein können?

Der Kellner war übrigens sehr freundlich. Hat viele Jahre in Köln gelebt und dort auch ein Restaurant gehabt, bevor er mit seiner Frau zurück nach Italien gegangen ist, in sein kleines Paradies. Recht hat er! Wir haben uns lange mit ihm unterhalten. Er sprach perfekt deutsch und hat mir immer den Kopf gestreichelt und mir alles Gute gewünscht.

So eine kleine Kirche.

Und wie immer prächtig geschmückt.

Rückweg zum gepackten Auto.

Ape!!! ♥

Das wäre mein Pool gewesen...

Und jetzt geht noch mal jeder aufs Klo und dann reiten wir los!

Letzter Blick auf "La Filanda". Es ist wirklich schön hier.

Wir wollten nicht über die Autobahn Richtung Bologna fahren, sondern über die Dörfer juckeln. Auf Wunsch von Mutti haben wir nochmal einen Blick auf das tolle türkise Wasser in Peschiera geworfen!

So ungefähr war der Plan.

Mit einer Mischung aus Navi und Google Maps fuhren wir Richtung Bologna.
Was das Navi sich dabei dachte, uns über die Via Fruttarola zu führen, das wird wohl sein ewiges Geheimnis bleiben. Die Straße war  B E E I N D R U C K E N D. Zitat Papa: Aber kein Vergleich zu Muttis Aktion auf Krk.

Die Schlaglochpiste findet man sogar im Internet und braucht dafür auch kein Italienisch können... HIER

Puntk 17.15 Uhr war unser Vermieter da. Unsere zweite Wohnung ist sicherlich kein Designerstück, dafür kann man dort leben/wohnen. Alles da!

Die Matratzen wollten meine Eltern mit nach Hause nehmen.

Den Gasherd auch!

In der Küche war alles (!), wirklich alles (!) vorhanden. Wahnsinn.
Die Nonna hat in der Wohnung gelebt.

Zum Frühstücken ging es wieder in "unsere" Bar. Und wir haben uns sogar rausgesetzt!

Katzenwäsche II

Wir haben ein kleines Kulturprogramm in Moniga del Garda absolviert, wenn wir schon täglich dran vorbeifahren, müssen wir ja auch mal nach dem Rechten schauen!

Die Kirche San Martino (Webseite und noch ein Link).

Und neben der Kirche befindet sich das Castello di Moniga del Garda.
Lesenswerter Artikel HIER

Von außen eine Burg, im Inneren stehen "ganz normale Häuser" incl. einer traumhaften Doppelgarage.♥

Hinter der Burg kann man schön spazieren gehen ohne Rolli.

Wir haben uns dann noch mit dem Fahrer dieses wunderschönen Autos unterhalten, das gestern von einem Italiener zerlegt wurde. Der Klassiker: man will links abbiegen und nachfolgende Verkehrsteilnehmer ignorieren das einfach.

Immerhin fährt der Wagen noch dank Panzertape... Trotzdem Sünde! :-(

Wir haben Papa eingesperrt.

Blick auf den Gardasee.

Burgturm mit Rosen.

Burgturm mit französischem Dacia Logan MCV.

Nun reichts, die Dinkelstangen warten in Lazise auf uns!

Tante Annette und Onkel Michael sind (auch) hübsch untergekommen. Hier hätte ich schön mit Onkel Mischa planschen können, wenn es etwas wärmer wäre.

Oma Garten hat die passenden Servietten mitgegeben.

Wir sind dann mal runter in den Ort.

Papa und ich am Hafen.

Familienphoto:

"Giulietta + Romeo Eternity" - eine Sculptur von Nicola Beber

Die Sonne kommt raus am Stadttor Porta Cansignorio. ♥

Mittagessen. Die Spaghetti sind für mich!

Tante guckt skeptisch, war aber hochzufrieden.

Ich kann mich nicht beschweren!

Voll und satt = Mittagsschlaf.

Und wieder wach.

Mutti hatte erst überlegt, ob sie die Tasche kaufen soll. Eigentlich braucht sie sie ja nicht. Und sie ist tatsächlich standhaft geblieben. Obwohl die Farben wirklich toll sind, oder?

Und das war es auch schon wieder mit der Sonne!?

Probeaufnahme.

Oh, wer stört? ♥

Familienbild in der Nähe des Stadttors Porta San Marco detta del Lion.

Auf dem Weg zum Parkplatz haben wir einen Abstecher zum Spielplatz gemacht und ich durfte etwas schaukeln.

Und dann sind wir wieder auf die andere Seite des Gardasees gefahren.

Buon giorno! Dann wollen wir mal die Gegend erkunden.

Die schmale Straße zwischen Parkplatz und unserem Gebäudekomplex beherbergt kleine Kunstwerke, wenn man genau hinschaut.

Der Briefkasten ist ein Meisterwerk:

Ein paar Meter weiter haben die Nachbarn ordentlich nachgelegt.

Ein Briefkasten schöner als der andere.

Und am Ende der Straße eröffnet sich der Blick auf den See.

Zum Frühstücken waren wir wieder in "unserer Bar" vom letzten Jahr. Die Nonna hat mich gleich wiedererkannt und abgeknutscht. ♥

Vanillerolle für Papa, Mürbeteig für Mutti. Im Urlaub in Italien frühstückt Papa immer ein Dolci.

Gut gestärkt sind wir nach Lonato des Garda gefahren. Die Burg, die Domkuppel und der Turm sind von der Autobahn aus nicht zu übersehen und Mutti hat erstmal recherchiert, um welchen Ort es sich wohl handelt und Papa wollte daraufhin das Pestbild sehen.

In der Ortsmitte der lieblichen Kleinstadt mit ihren 16.300 Einwohnern, stellte sich heraus, daß der Mietwagen keine Parkscheibe an Bord hatte.

Wir sind nun stolze Besitzer einer italienischen Parkscheibe für 2 EUR.

Das imposante Rathaus (Palazzo Municipale) mit seinem Säulengang liegt am Piazza Centrale und freundliche älteren Männer halfen mir die Stufen hoch und zeigten uns, wo sich der Fahrstuhl befindet. (Der barrierefreie Zugang wäre hinter dem Gebäude gewesen...).

Der Ratssaal mit dem imposanten Gemälde "Die Pest", gemalt von Andrea Celesti, das an das Ende der Seuche im Jahr 1630 erinnert, kann man vormittags kostenlos besichtigen. Und der Saal ist auch ein Hingucker.

Toller Ausblick!

Mutti will Bürgermeisterin werden.

Der Celesti Saal

Der große Saal beherbergt neben der Decke mit einer Darstellung aus dem 18. Jahrhundert, die dem Agronom Camillo Tarello  (1517-1573) aus Lonato gewidmet ist, ein ungewöhnliches Kunstwerk. 1693 wurde es vom venezianischen Maler Andrea Celesti ausgeführt.Die große Leinwand (2,62m x 7,35m) wurde 1692 von der Gemeinde beauftragt, um an das Ende der Pestepidemie zu erinnen. In der Mitte ist Christus mit der Jungfrau links und San Giovanni Battista rechts dargestellt. Rechts hat der Maler die Konsequenzen der Pest gemalt.Ein Lazarett und der fliegende Teufel.

Die Decke:

Das Wandgemälde gegenüber des Pestbilds.

La Torre Civica auch Torre Maestra

Der Stadt- bzw. Bürgerturm von Lonato am Platz Matteotti wurde zwischen 1555 und 1589 im Altstadtkern gebaut. Er wurde für Überwachungszwecke und als Glockenturm benutzt und ist bis heute ein Symbol der Gemeinschaft . An der Fassade des Turms markieren mehrere Gedenktafeln, auf verschiedenen Höhen platziert, den Baufortschritt. Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert beherbergte der Turm im Erdgeschoß das Stadtmännergefängnis. Außerdem wohnte der Glockenspieler, der Campanaro, in ihm. Die ursprüngliche Uhr wurde im Jahr 1793 durch eine neue und modernere Uhr ersetzt, die Domenico Crespi aus Cremona baute. Der Uhrmechanismus, den man in der 6. Etage sehen kann, ist sehr groß. er diente sowohl dem Betrieb der Uhr, als auch der Regelung des Glockenklangs. Heute ist die Uhr elektrisch. Die Glockenstube, mit großen Bogenfenstern auf jeder der vier Seiten, geht über zwei Stockwerke und beherbergt drei Glocken. Die Hauptglocke, die die Stunde läutet, die mittlere Glocke, die die Viertelstunde läutet und die kleine Glocke, die einst für die Toten läutete. Die drei Glocken, die nach dem zweiten Weltkrieg 1948-49 renoviert wurden, sind Christus, der Jungfrau Maria und den Schutzheiligen von Lonato - San Zeno und San Giovanni Battista und den Heiligen der Volksfrömmigkeit von Lonato des 16. Jahrhunderts gewidmet.

1879-80 wurde die ursprüngliche kleine Kuppel, die sehr wartungsintensiv und dadurch mit hohen Kosten verbunden war, durch die aktuellen Zinnen ersetzt. Der Entwurf stammt vom Architekten Antonio Tagliaferri. Sie passten auch besser zum Erscheinungsbild der Stadt Lonato, das von den Zinnen der Burg dominiert wurde.

Venezianische Säule mit dem Löwen von San Marco (Markuslöwe), als Zeichen der ehemaligen Herrschaft Venedigs vor dem Rathaus.

Basilica von San Giovanni Battista

Die Kirche in der Via Tarello ist großartiger Barockbau in der Form eines lateinischen Kreuzes. Die eindrucksvolle Fassade ist mit Skulpturen geschmückt. Die Kuppel mit ihrer raffinierten Linienführung herrscht über die Basilika und verleiht einen harmonischen Schwung nach oben. Sie ist ein Beispiel der Architektur von Paolo Soratini aus Lonato (1680-1762). Im Inneren sind 13 Altäre. Der Hauptaltar hat eine Tafel vom Maler Giambettino Cignaroli aus Verona, auf der die Predigt des San Giovanni Battista dargestellt ist.

Der Dom aus dem 18. Jahrhundert ist reich an Altären. Sage und schreibe 13 Stück zieren das Innere dieser bemerkenswerten Kirche.

Bild?

Das Denkmal der Toten des 1. Weltkrieges, ein Werk von Luigi Contratti.

Rosa Parkplatz...

Rocca di Lonato

Auf einem Hügel thronte einst eine prächtige Burg, die als Festung diente und die Stadt bewachte. Heute sind nur noch Reste des Mauerwerks sowie einige Grundmauern vorhanden. Rollstuhlbedingt haben wir uns die Anlage nicht angeschaut.

Blick zum Dom:

Lonato ist ein echter Tip!

Von dort sind wir nach Sirmione gefahren, wo jetzt schon wege Überfüllung geschlossen war. Während Papa mir ne frische Büx machte, entdeckte Mutti die ersten Vorboten der Mille Miglia!

Tolles Wetter!

Norddeutsche kennen so ein Wetter!

Dieses traumhafte Anwesen wird anscheinend nur noch von Hühnern bewohnt.

Chef-Hahn!

Langsam wurde es Zeit für mein Mittagessen und wir haben eine schöne Bar in Colombare gefunden. Tortellini für mich.

Pizza für Papa.

Ab nach Hause!

Olivenöl

Bei unserem Vermieter kann man Olivenöl aus eigener Produktion kaufen. Der landwirtschaftliche Betrieb "Azienda Agricola Cavazza Novello" ist in Moniga und Manerba del Garda ansäßig. Auf 15 Hektar werden Oliven angebaut. Der traditionelle Olivenhain besteht aus drei Sorten:

- Leccino (50%)
- Frantoio (40%) und
- Pendolino (10%)

Das ergibt das Olivenöl D.O.P.  Die Bezeichnung DOP garantiert die geschützte Herkunft, die Art der Produktion und die Abfüllung gemäß Regierungsverordnung.

Als zweite Sorte gibt es Favolosa Olivenöl.

Das wird aus der Sorte Cultivae FS17 in Monokultur gewonnen. Die Sorte entstand aus einer freien Bestäubung einer antiken Zuchtsorte des Frantoio. Die Pflanzen garantieren eine gute Ernte auch bei schwankenden klimatischen Bedingungen und sie ist resistent gegen einen bestimmten Schädling.

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/geld/die-wurzeln-einer-region

Die freundliche und perfekt deutsch sprechende Dame an der Rezeption hat uns auch die Heizung angedreht. Sehr freundlich. Und leider erforderlich.


Nochmal Abendessen im La Quiete. Papa mußte sich nochmal Basilikum-Risotto mit Mutti teilen, damit meine Eltern es nachkochen können.

2. Gang:

Bekomme ich auch noch was? Nachtisch zum Beispiel?

Uiiii - das sieht ja gut aus.

Aber ehrlich gesagt - Lavendel ist nicht so meins. Muttis aber auch nicht. Und Papas auch nicht.

Nein, meinen Schlumpf eß ich nicht!

Da muß nochmal ein anderer Geschmack her. Mango-Halbgefrorenes!

Schon besser! Lecker!

Sesam öffne Dich.

Ich schlaf dann schon mal, ist das okay für Dich, Mutti?

Die Bonbons haben wir auch noch gekauft. ♥

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

Es wird Beiträge geben, die ohne Registrierung der Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn es z.B. um Therapien, (meine) Behinderung, Hinweise auf andere Webseiten usw. geht. Und es wird Beiträge geben, die nur registrierten Nutzern zur Verfüng stehen. Die Registrierung muß von mir bzw. Mutti freigegeben werden. Wer nicht persönlich bekannt ist oder schon lange in virtuellem Kontakt mit mir/uns steht, möge sich bitte per E-Mail kurz outen, wer er/sie ist und warum ein Interesse besteht.

Vielen Dank dafür!